Aktuelles Programm

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The Cologne Art Book Fair 2016

19. - 21. August 2016

Nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr findet diesen Sommer die zweite Cologne Art Book Fair (TCABF) statt.

Von Freitag, 19. August bis Sonntag, 21. August werden rund 50 Aussteller und Verlage von Künstlerbüchern, Magazinen und Zines ihr Programm im Kunsthaus Rhenania präsentieren.

Eingeladen sind KünstlerbuchmacherInnen und selbst verlegende KüstlerInnen, die weniger auf großen internationalen Messen vertreten, aufgrund ihres Schaffens jedoch absolut prägend für die Künstlerbuch-Szene sind.

Im Spotlight der diesjährigen TCABF steht England mit der dort beheimateten renommierten Artists’ Book-Szene. Dazu gehören Mark Pawson, Anagram Books, JIAR oder Landfill Editions.

Unter den Ausstellern der zweiten TCABF sind außerdem Kölner Verlage wie Sprungturm Verlag, Achim Riechers, die Parasitenpresse oder TBOOKS Cologne. Aus Deutschland anreisen werden unter anderem der Künstler Stefan Marx und die Künstlerin Arinda Craciun, dazu kommen Teilnehmer aus Belgien, Frankreich, Griechenland und der Schweiz. Ein besonderer Platz wird in diesem Jahr der Rubrik Art Vinyl gegeben, vertreten durch den Kölner Schallplattenladen, Mailorder und Vertrieb a-Musik. Dieser ist eine einschlägige Adresse für experimentelle, elektronische und elektroakustische Musik und präsentiert von Künstlern gestaltete Schallplatten-Editionen und -cover. Die umfangreiche Auswahl an Tonträgern bildender Künstler/innen beginnt mit Wiederveröffentlichungen aus den 1960er und 70er Jahren, von Jean Dubuffet über Ferdinand Kriwet bis hin zu KünstlerInnen aus dem Fluxus-Umfeld und erstreckt sich bis in die Gegenwart, mit Alben von Tim Berresheim, Michaela Melián oder Kai Althoff.

Die Ausstellung findet in der großen Halle des Kunsthaus Rhenania statt. Ergänzt wird die Messe durch das Rahmenprogramm in mehreren Atelier-Räumen des Kunsthauses: Erstveröffentlichungen, Lesungen und thematische Vorträge der KünstlerbuchmacherInnen selbst erweitern das Tagesgeschehen und finden parallel zum Messeangebot statt. Rückblick TCABF 2015

TCABF setzte in ihrem ersten Jahr einen programmatischen Schwerpunkt auf Künstlerpublikationen aus NRW. Kuratiert von (Tim) haben 2015 knapp 40 Aussteller teilgenommen. Darunter war die junge Kölner Verlags- und Buchszene sehr stark vertreten: Verlage wie Hablizel, Spontan-Verlag oder Strzelecki Books, Magazine wie FROH!, L.Fritz/ Photoszene oder Jungsheft, Zine-Macher oder Künstlergruppen wie KüCüPü, BLEK oder das Cometogether Projekt stellten drei Tage und Abende lang vielfältige Exponate, Bücher und Zines zum Verkauf aus.

Knapp 2000 Besucher erlebten die erste TCABF im Kunsthaus Rhenania. Das Feedback war durchweg positiv. So waren die Besucher und Aussteller in erster Linie von der angenehmen Atmosphäre überzeugt und erlebten die Messe als stimmungsvolle Veranstaltung, die neben dem merkantilen Charakter auch das Gefühl einer Präsentation von künstlerischen Arbeiten in Offraum-Atmosphäre vermittelte.

Die Cologne Art Book Fair wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und die Rheinenergiestiftung Kultur


Weitere Informationen und Kontakt:
www.thecologneartbookfair.com
Facebook: @the-cologne-art-book-fair
E andre@thecologneartbookfair.com
T +49 (0) 221 / 168 984 79

Freitag, 19.August: 16:00 – 22:00 h
Samstag, 20.August: 12:00 – 20:00 h
Sonntag, 21.August: 12:00 – 18:00 h
Eröffnung: Freitag, 19.8. 16:00 h

Team
André Sauer, Director
(Tim), Curator
Verena Maas, Creative Director
Leonie Pfennig, Public Relations
Gefördert

http://www.thecologneartbookfair.com

andre@thecologneartbookfair.com

Chamber Remix Cologne

04. September 2016  |  20:00 Uhr

1. Teil Live Acoustics
Theo Jörgensmann
Albrecht Maurer
RÖTTGEN

2. Teil Live Remix Plus
Phil Reptil
Marei Seuthe
Peter Hölscher
GERTRUD


Theo Jörgensmann – Klarinette
Albrecht Maurer – Viola, Stimme

Marei Seuthe – Violoncello, Singende Säge, Gesang
Phil Reptil – Live Elektronik, E-Gitarre
Peter Hölscher – Liquid Images (Fotografie/Video)

Die Kunst der Improvisation trifft Klangrausch mit Liquid Images
Im 1. Teil gastiert das Duo Theo Jörgensmann und Albrecht Maurer. Sie spielen eigene jazzorientierte Kompositionen, die aus der Improvisation entstanden sind. Eine packende und kommunikative Kammermusik, ein virtuoser Parkur mit hoher Intensität. Sie sind fester Bestandteil der internationalen Jazzszene und spielen seit über 20 Jahren zusammen.

Im 2. Teil gastiert Phil Reptil aus Paris mit seiner Kölner Duo Partnerin Marei Seuthe. Er nutzt Live Samples des ersten Teils  als Remix Farben. Rockgitarre accompagniert mittelalterliches Lied. Singende Säge jault mit Elektrik um die Wette. Cello misst sich mit spacigen Samples, ein surrealer Klang- und Bilderrausch heute mit Liquid Images von Videokünstler Peter Hölscher.


Theo Jörgensmann und Albrecht Maurer präsentieren mit Röttgen eine neue gemeinsame Arbeit. Sie spielen, verdichten, machen wiederholbar, extrahieren Noten und spielen in ihrer eigenen Tonsprache scheinbar nebeneinander und doch mit traumwandlerischer Kommunikation. Es ist eine komplexe neutönerische Musik, oft bi-metrisch, gerne abstrakt, häufig figurativ, immer kosmopolitisch und gleichzeitig von Heimat beseelt. Röttgen ist ein Symbol für eine einfache Begegnung im Irgendwo. Sie erweitern ihr Instrumentalspiel mit ihren Stimmen, mit Schwebungen, Vierteltönen und Geräuschen aller Art. All das kommt zusammen und doch beschreibt es nicht das Wesentliche. Es ist die Verbundenheit im Geiste, es sind Jahre des gemeinsamen Spiels, es ist die Haltung, es ist die gleiche Faszination am interaktiven Agieren im 4 dimensionalen musikalischen Raum.

Phil Reptil wird den Live Remix kreieren, der diesmal nur ein kleiner Teil des musikalischen Geschehens ausmachen wird. Denn hier geht es um das Einarbeiten der Remix-Klänge in ein bestehendes Programm. Im Projekt „Gertrud“ trifft das Duo Phil Reptil und Marei Seuthe auf die Liquid Images von Peter Hölscher. Langsam ineinander verschwimmende Fotos, die Peter Hölscher von den beiden Musikern in der Kirche St. Gertrud in Köln gemacht hat, beleuchten magisch das Duo durch eine Gaze-Leinwand hindurch. Ein surrealer Klang- und Bilderrausch zieht das Publikum in seinen Bann. Im Duo treffen 8 Saiten, verschiedene Drähte und Kabel aus Paris auf 4 Saiten, 2 Stimmbänder und Sägeblatt aus Köln: Rockgitarre accompagniert mittelalterliches Lied. Singende Säge jault mit Elektrik um die Wette. das Cello von 1740 misst sich mit spacigen Samples aus der Zukunft. Loop versus Ostinato, Geräusch gegen Wohlklang…Phil Reptil und Marei Seuthe lassen verschiedenste musikalische Welten aufeinanderprallen und mixen aus den Werken der Alten Musik und ihren eigenen rockigen Kompositionen und avantgardistischen Improvisationen ein Klanggebräu wundersamer Harmonie.


NEU !!
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Köln Ticket, über die Tickethotline 0221 2801 oder im Internet auf www.koelnticket.de unter dem Suchbegriff Chamber Remix Cologne

Eintritt 9,- / 7,- €
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr

http://www.chamber-remix.de

mail@chamber-remix.de

AER

08. September 2016  |  19:00 Uhr

Julius Brauckmann & Lyoudmila Milanova

Ausstellung im Kunsthaus Rhenania
09. Sept. 2016 – 09.Okt. 2016

Eröffnung:
Donnerstag, 8.9.2016, 19 Uhr
Während der Laufzeit geöffnet Fr-So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung


Zum Abschluss der Ausstellungsreihe, in der Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zum Rheinland präsentiert werden, zeigt das Kunsthaus Rhenania eine gemeinsame Ausstellung von Julius Brauckmann und Lyoudmila Milanova. Während Julius Brauckmann in seinen Arbeiten häufig aktuelle Themen aus den Medien oder dem Kunstbetrieb aufgreift, denen er durch gezielte Manipulationen ihre ursprünglichen Bedeutung nimmt und die Sehgewohnheiten der Betrachter auf die Probe stellt – sei es digital durch Filmschnitt oder manuell durch Kaschieren und Umbauen von Objekten – liegt Lyoudmila Milanovas
Interesse eher in einer Neuinszenierung von Alltagssituationen, gewohnten Prozessen und Handlungen. Durch das Herausgreifen bestimmter formaler Aspekte wie Bewegung vs. Stillstand, Wiederholung vs. Unterbrechung und das Isolieren aus dem bekannten Kontext stellt sie das für selbstverständlich genommene „Funktionieren“ von Dingen und Abläufen in Frage.

Der Ausstellungstitel AER, griechisch für Luft, bildet eine inhaltliche Klammer: beide Künstler haben sich in letzter Zeit mehr oder weniger bewusst mit Luft auseinandergesetzt – als Material, Element, Stoff, aber auch als sozial oder politisch aufgeladener Raum. Für die Ausstellung im Kunsthaus Rhenania realisieren beide Künstler neue Arbeiten, die sich gegenseitig ergänzen und sowohl inhaltlich als auch formal überschneiden, ohne speziell für- und miteinander konzipiert worden zu sein. Dabei beziehen beide auch den Außenraum mit ein: Julis Brauckmann platziert ein Auto im, bzw. vor dem Kunsthaus Rhenania, dessen Räder fehlen. Doch statt auf Steinen aufgebockt, wie es bei Rad-Diebstählen in Filmen oder in der Lokalzeitung häufig gesehen wird, wird das Auto von Büchern getragen. Der Autoreifen, der seinen Zweck nur erfüllt, wenn er mit nichts in der Form von Luft gefüllt ist, wird nun durch geistigen Inhalt ersetzt, das Auto getragen von Nachschlagewerken.

Lyoudmila Milanova beschäftigt sich schon seit längerer Zeit für den Luftraum als physikalisches, aber auch als politisches Phänomen. Für ihre neueste Arbeit fotografiert sie Wolken – und zwar synchron von oben und von unten mit Hilfe einer Satellitenkamera. Während diese zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Stück Himmel fotografiert, nimmt die Künstlerin einer strengen und präzisen Planung folgend dieselbe Wolkenformation von unten auf. Dem zugrunde liegt ein Interesse für unseren Umgang mit technischen Bildern und der allgegenwärtigen Verfügbarkeit dieser Bilder in den Medien.

Julius Brauckmann, geb. 1986 in Krefeld, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Diplom 2012 an der HfBK, Hamburg, Abschluss Postgraduales Studium und an der Khm, Köln, 2016. Lyoudmila Milanova, geb.1979 in Varna, Bulgarien, lebt und arbeitet in Köln. Magister Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität zu Köln, 2006, Diplom Audio-Visuelle Medien an der KhM, Köln, 2011. Die Ausstellung wird gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland, die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland und die Sparkasse KölnBonn.

Pressekontakt:

Leonie Pfennig
mail@leoniepfennig.com
t. 0221-59558969
m. 0151-11630637

Die Arbeit von Lyoudmila Milanova entsteht mit Unterstützung von Orbit Logic Inc. (USA). Die Ausstellung wird gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland, die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland und die Sparkasse KölnBonn.Der Verein Bayenwerft Kunsthaus Rhenania e.V. wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Köln und der RheinEnergieStiftung Kultur.

mail@leoniepfennig.com

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